Erschienen in den Nürnberger Nachrichten am 26.11.2009
BMW-Niederlassung Nürnberg und Hapag-Lloyd luden auf die Burg Abenberg ein.
NÜRNBERG - Auto und Schiff treffen sich auf einer Burg aus dem 11. Jahrhundert: Die BMW-Niederlassung Nürnberg hat gestern bei einer Präsentation des 5er-Modells Gran Turismo für rund 80 geladene Gäste auf diese etwas verwegene Kombination gesetzt.
Die Reden machten das Konzept allerdings einleuchtend. So erklärte BMW-Niederlassungsleiter Franz Inzko, dass seine Marke ebenso in der Premium-Liga spiele, wie das mehrfach mit höchsten Preisen bedachte Kreuzfahrtschiff «MS Europa». Der Slogan «Freude am Fahren» gelte bei diesen Fortbewegungsmitteln zu Wasser und zu Land. Ein weiterer Anknüpfungspunkt war, dass der Direktor des als Schauplatz ausgewählten Hotels Burg Abenberg, Christian Schneider, früher als leitender Mitarbeiter auf diesem Dampfer unterwegs war.
5er-Modell Gran Turismo mit Motoren von 306 bis 407 PS
Inzko lenkte den Blick der Gäste auf das zwei Tonnen schwere, langgestreckte Fließheck-Fahrzeug, welches als Benziner von Motoren mit 306 bis 407 PS bewegt wird. Besonders verwies er auf das Diesel-Modell, dessen 245-PS-Motor mit einem Durchschnittsverbrauch von 6,2 Litern auskommt. Auf Wunsch - und gegen Aufpreis - biete der zu Preisen ab 55.000 Euro erhältliche Wagen das größte Pkw-Panoramadach weltweit. Es handle sich, so Inzko, um ein Auto «für eher individuelle Menschen, die auf Trends keinen Wert legen».
Mit der generalsanierten MS Europa über die Weltmeere
Für die MS Europa warben Hapag-Lloyd-Verkaufsleiter Andreas Leippert sowie Kapitän Jan Akkermann, der sich für seinen Auftritt in Mittelfranken in seine dunkelblaue Uniform geworfen hatte. Letzterer stellte sich als Spross einer Seefahrerfamilie vor, welche nachweislich mindestens seit dem Jahr 1623 auf den Meeren unterwegs ist. Als Kapitän dirigierte er etliche Jahre lang Containerschiffe, ehe er 2001 auf die Brücke der mit der höchstmöglichen Einstufung «Fünf Sterne plus» versehenen MS Europa wechselte.
Diese gilt nach seinen Worten seit zehn Jahren als das beste von rund 300 Kreuzfahrtschiffen weltweit. An der kürzlich abgeschlossenen Generalsanierung hätten rund 600 Handwerker mitgewirkt. Mit dem Hinweis auf verschiedene Zielhäfen seiner Routen machte er seinen Zuhörern Appetit aufs Mitfahren.
Viergängiges «Captain’s Menü» rundete das Programm ab
Während der Reden durfte die Küche ihr Können beweisen. Ein viergängiges «Captain’s Menü» rundete die Veranstaltung ab. Serviert wurden interessant angerichtete Speisen wie Waldpilzterrine, dreierlei Hühnersuppen, Rehrücken im Bohnenmantel sowie ein Kürbis-Kastanien-Dessert.